Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:
Skip to content

Einstieg in Bahnprivatisierung noch vor der Wahl geplant – UPDATE

russischdeutschebahn

Die Bahnmanager versuchen durch einen Aktientausch mit der russischen Staatsbahn die Privatiseirung der Deutschen Bahn unumkehrbar zu machen und wollen noch vor der Wahl die Politik davon überzeugen.

Das schlägt doch dem Faß den Boden aus. Nicht nur, das, wie ich hier schon mal beschrieben habe, durch die Privatisierung u. a. durch Steuergelder finanziertes Volksvermögen (damit in meinen Augen Volkseigentum) für einen Bruchteil des tatsächlichen Wertes (Stichwort 183 = 13) wenigen Aktionären in den Rachen geschoben wird. Jetzt wird vor der Wahl noch ein Aktientausch mit der russischen Staatsbahn geplant, die selber unter arger Finanznot leidet. Mal abgesehen davon, das ich von dieser Art von Wirtschaft keine Ahnung habe und ich keinen blassen Schimmer habe, was so ein Tausch für Vorteile bringen soll, frage ich mich doch, wovon sind die getrieben? Hier soll doch die Privatiserung der Bahn hintenrum unwiederruflich gemacht werden, den wie es in der Mitteilung von Bahn für Alle heisst:

Die Russische Staatsbahn, die selbst dringend Geld braucht, kann die beim Tausch erhaltenen Aktien jederzeit an private Kapitalgruppen weiterverkaufen.

Bei demnächt stattfindenden deutsch-russischen Konsultationen ist wohl geplant die hohen Politiker, allen voran Angelika Merkel, für den Plan zu gewinnen. Man darf gespannt sein, ob sich auch hier wieder unsere politische Führung über den Willen ihrer Bürger hinwegsetzt. Denn laut Bahn für Alle sind 78% der Bundesbürger für eine Bahn, die zu 100% der öffentlichen Hand gehört.

18313Ich bin auch der Meinung, das es auch mal gut sein muß mit der Umverteilung von Allgemeinvermögen in die Taschen weniger Reicher, die noch reicher werden und halte es für wichtig, das ein Staat die Kontrolle über seine Infrastruktur nicht an russische Oligarchen oder sonstige internationale Finanzhaie abgeben darf.

Hier könnten die Parteien vor den anstehenden Wahlen in meinen Augen wirklich punkten, indem sie nicht jedem Privatisierungstrend hinterher rennen, um dann womöglich in ein paar Jahren, das Ganze dann wiederum mit Steuergeldern rückgängig machen zu müssen. So geschehen in Neuseeland (schaust du z. B. tagesschau.de oder süddeutsche.de).

Auch in Grossbritannien wird die Privatisierung inzwischen als Misserfolg gesehen. Dort ließen private Betreiber das Schienennetz verkommen und nahmen so sogar Unfälle in Kauf (3sat.online).

Und was die Privatisierung in Argentinien angerichtet hat, lässt kein gutes Haar an solch einer neoliberalen Politik: Rückzug aus der Fläche (Reduzierung auf weniger als ein Drittel der Ursprüglichen Streckenlänge) und Verteuerung der Fahrpreis um 50-70% bei sinkenden Einkommen sind nur zwei von vielen weiteren Nachteilen, die hier auf bahnvonunten.de schön aufgelistet sind.

Man darf gespannt sein, wie sich CDU, SPD, FDP und Grüne verhalten werden.

UPDATE 14.07 Uhr:

Im Zusammenhang mit dem geplanten Aktientausch zwischen der Deutschen Bahn AG (DB) und der russischen Staatsbahn RZD listet das Aktionsbündnis Bahn für Alle vier Skandale auf.

UPDATE ende

via: DeinBahn.de
org: Bahn für Alle

Schreibe einen Kommentar

:D :) 8) :( :? ;) :| :P :o :!: :?: :arrow: :idea: more »
Deine email wird nie veröffentlicht oder weitergegeben. Pflichtfelder sind markiert *
*
*

50 I support individual rights CO2-neutral - Einkaufen und Angebote bei kaufDA.de
π