…die Zeichnungsfrist für die Petition gegen Internetsperren läuft nur noch bis Dienstag, 16.06.2009 ! Also, wenn Du Dich vielleicht schon entschlossen hattest mitzuzeichnen, es aber noch nicht getan hast, dann wäre jetzt der Ideale Zeitpunkt. Schiebe es nicht nochmal auf. Ich kenne das von mir selber ja auch. “Ach ist ja noch Zeit”, “jetzt passt’s grad nicht”, “kann ich später noch machen”. Und schwups, schon ist es passiert und der Film ist nicht mehr in den Kinos.
Tu´s jetzt gleich! Klicke hier und registriere dich auf der Petitionsseite des Bundestages.
Dann, wenn die Bestätigungsmail mit Deinem Benutzernamen im Postfach liegt, tue es wiederum gleich und schiebe es nicht auf ! Logge Dich hier ein und geb’ der Petition Deine Stimme.
(Achtung! Dein Benutzername zum Einloggen ist nicht der, den Du bei der Registrierung angegeben hast, sonder der in der Bestätigungsmail genannte und hat die Form Nutzer+Nummer, z. B. Nutzer123456 )
Habe keine Bedenken, das Du Dich namentlich registrieren musst. Es ist ein offizielles, demokratisches Verfahren und Du bist nicht alleine. Zu dem Zeitpunkt, wo ich diese Zeilen schreiben, sind 116712 Mitzeichner Deiner Meinung und haben das Rückgrat diese öffentlich mit Nennung ihres Namens kundzutun.
Nicht nur das, bereits 539 Zeichner sind noch weiter gegangen und haben ihrer Stimme auch ihr Gesicht gegeben, wie man sich hier anschauen kann.
Text der Petition
Wir fordern, dass der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren & von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig & unkontrollierbar, da die “Sperrlisten” weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.
Begründung
Das vornehmliche Ziel – Kinder zu schützen und sowohl ihren Mißbrauch, als auch die Verbreitung von Kinderpornografie, zu verhindern stellen wir dabei absolut nicht in Frage – im Gegenteil, es ist in unser aller Interesse. Dass die im Vorhaben vorgesehenen Maßnahmen dafür denkbar ungeeignet sind, wurde an vielen Stellen offengelegt und von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen mehrfach bestätigt. Eine Sperrung von Internetseiten hat so gut wie keinen nachweisbaren Einfluß auf die körperliche und seelische Unversehrtheit missbrauchter Kinder.
So, jetzt aber los, klicke hier und mache mit.




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