Cashy wurde am Sonntag davon überrascht, das ein von ihm Foto gefertigtes Foto ungefragt von einem Verein für eine Anzeige in einem dieser kostenlosen Wochenendblättchen verwendet wurde.
Nun hätte er natürlich sofort die große Abmahnkeule rausholen und sich damit ein paar Euronen verdienen können. Zumal er, wie er schreibt, selber schon einmal zahlen durfte. Stattdessen aber hat er einen anderen Weg gewählt und den Verein freundlich darauf hingewiesen, das es sowas wie ein Urheberrecht gibt, welches auch für im Netz verfügbare Bilder gibt. Sehr sympathisch finde ich diese Vorgehensweise. Halte ich die sofortige Anwaltsattacke ohne Chance einer normalen, auf zwischenmenschlicher Komunikation beruhenden, kostenneutralen Lösung doch auch für eine menschlich sehr arme Methode seine Rechte durchzusetzen.
Interessant zu lesen sind auch die Komentare zu seinem Artikel. Besonders gut gefallen hat mir der Kommentar von big_ben191, der auf einen vorherigen Kommentar reagiert, der bedauert, das er nicht in Amerika ist und nicht mit einer Abmahung zum Millionär werden kann:
Aber genau darum geht es doch. Wenn wir irgendwann Alles nur noch über unsere Anwälte klären, dann beschneiden wir systematisch unser aller Freiheit und Möglichkeiten. Keiner traut sich mehr irgendwas zu sagen oder zu tun, weil es gleich Geld oder die gesamte Existenz kosten kann. Da kann der Millionär von Heute schon Morgen wieder bettelarm sein. Jedem sein eigenes Kopfgefängnis.
Also Cashy, respekt
, tut immer wieder gut, wenn man mal mitbekommt, das es auch anders geht.
org: Caschys Blog



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