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Mein erster Geocache…

…war zwar nur ein Teilerfolg, aber Spaß gemacht hat´s trotzdem.

Zu erst aber einmal: Wie bin ich zum geochachen gekommen?

Anfang des Jahres entdeckte ich bei durchblättern der Kunden(Mitglieds)Zeitschrift meiner Krankenkasse meinen Namen unter den Gewinnern des Kreuzworträtsels aus einer der letzten Ausgaben. Völlig vergessen das ich daran teilgenommen hatte. Gewonnen: Ein GPS-Empfänger, cool. Nach einer Weile kam das Gerät an und damit erst mal die Ernüchterung. Gewonnen hatte ich ein sehr einfaches (Auslauf-?)Modell, dem noch nicht mal ein Datenkabel zum überspielen von Koordinaten zwischen PC und dem Gerät beilag, geschweige denn irgendwelche Software.

O.K. angefixt war ich trotzdem und so biss ich in den sauren Apfel und leistete mir, nachdem ich mich versichert hatte, das mein PC noch eine serielle :!: Schnittstelle besitzt, das Kabel für über 20 €. (Ein USB-Kabel hätte ein mehrfaches gekostet). Nach ein bisschen suchen war auch die passende Software (OpenSource) und die richtigen Internetseiten zum Thema gefunden und nach einigem fummeln und probieren die Zielkoordinaten meines ersten Caches auf dem Gerät. Es war Sonntag, das Wetter passte, also rauf auf´s Rad und los ging´s:

Geführt hat mich der GPS-Empfänger dann nach Haar auf das Gelände des Isar-Amper-Klinikums zur Kirche “Mariä Sieben Schmerzen” (ha´m schon komische Namen für ihre Kirchen, die Katholiken  ), zum Brunnen an der Straßenecke, genauer in die Büsche auf dessen Rückseite bis zu einer mit einem Blech verschlossenen Öffnung. Hätte ich einen Kreuzschlitz dabei gehabt, ich hätte das Ding losgeschraubt. Ich schwör´.  :P Denn witzig ist es schon, wie das Jagdfieber in einem hochkommt, wenn es heisst: Noch 150m, noch 70 m, noch 12, noch 5, noch 1,5…

Wieder daheim, musste ich natürlich gleich ausprobieren, was man mit der vom Gerät aufgezeichneten Strecke machen kann. Wieder ein bisschen recherchieren und rumprobieren, et voilá:

Geocache

Nur die Analyse in dem OpenSourde-Tool GPS-Track-Analyse.Net, naja, die Ergebnisse, mmh… insgesamt 1268 m Höhendifferenz und eine Strecke von 39,8 km zurückgelegt? Und das im Münchner Osten? Aber was da falsch gelaufen ist, werde ich auch noch rausfinden.

Hat jedenfalls Spaß gemacht und wird sicher noch mal wiederholt. Eine tolle Sache um mal Gebiete zu erkunden, in die man sonst nicht kommt. Hätte nie gedacht, das man in Haar so interessante Jugendstil-Architektur finden kann.

Und für alle, die es auch mal ausprobieren wollen, hier noch ein paar Links:

Geocaching.de – Das Geocaching-Portal

Geocaching mit Opencaching

Geocaching – The Official Global GPS Cache Hunt Site

Eine Übersich über Freeware zum Thema

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