Was ist in diesem Land zur Zeit eigentlich los? Arbeitgeber bespitzeln ihre Angestellten, der Staat bespitzelt uns alle und will das Internet zensieren und jetzt noch das:
CDU/CSU-Politiker wollen Verfassungsschutz auch Daten von Kindern elektronisch speichern lassen
und das:
Anstatt zu versuchen mit Hilfe von Datenbergen Jugend unter Kontrolle zu halten, sollten man das Geld besser dafür ausgeben, sich wirklich mit den Problemen und Nöten unseres pubertierenden Nachwuchses auseinander zu setzen.
In der aktuellen Ausgabe der chrismon (oder hier bei savedcite.com, falls Original nicht mehr online verfügbar) bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen, der die Zeit der Pubertät mal etwas anders betrachtet:
Rückblende. Vor einer Million Jahren, irgendwo in Afrika: Es dämmert. Lukas, 15, kauert vor dem Feuer. Er denkt an die morgige Jagd. Seine Frau Laura, 14, hockt etwas abseits bei den Frauen und stillt ihr Baby. Lukas überprüft seine Jagdutensilien.
[...]
Sie handelten zunehmend unabhängig von den Eltern. Diese waren mit 30 Jahren alt und gebrechlich, sie verloren ihre Macht und starben.
Interessanter Gedankenansatz…
In der Entwicklungsgeschichte des Menschen sind Jugendliche erst kurze Zeit überhaupt in die Rolle unmündiger, unreifer und nun sogar terrorverdächtiger Quälgeister gedrängt worden.




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