Ich habe während meines “Heimaturlaubs” Fotos von der Hundewiese am Cuxhavener Hafen gemacht. Ich bin doch etwas erschrocken über den Neubau des Appartmenthauses beim ehemaligen Hotel Seepavillon, als ich gesehen habe, auf welch massives und hohes Bauvolumen sich die Stadt hier eingelassen hat. Das Gebäude überragt den historischen Leuchtturm und den Turm des auf dem Deich stehenden Wetteramtes und reicht von der Geschossigkeit an den am Ufer stehenden Radarturm heran. Für mich erdrückt es damit die bestehenden, teilweise historischen Hafengebäude und beeinträchtigt das Ambiente massiv. Auch fängt es aufgrund der Nähe zum Fahrwasser und des roro-Anlegers in Konkurrenz zu der Größe der vorbeifahrenden Ozean-Riesen zu treten. Auch der geplante Ersatzneubau für den Restaurantbereich des Seepavillon wird es hier wohl an dem richtigen Maß fehlen lassen.
In Hinblick auf den bevorstehenden Verkauf des Geländes an einen Investor sollte sich die Stadt ernsthaft Gedanken machen, was der richtige Umgang mit dem Gelände ist und ob es nicht wirklich der bessere Weg ist als Stadt von dem Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen. Nur so, denke ich, kann man sich als Stadt davor schützen, von dem Investor unter Druck gesetzt zu werden, die bestehenden Bebauungspläne (in der die Fläche als öfentliche Grünfläche ausgewiesen sein soll) in seinem Sinne zu ändern.
Ich persönlich würde es als Verlust empfinden, wenn eine so stadtnahe öffentliche Fläche kommerzialisiert und privatisiert würde und so der Allgemeinheit verloren geht.
Denn es stellt sich doch wirklich die Frage, warum kauft ein Investor ein Stück Land, welches er nach geltendem Bebauungsplan nicht bebauen darf und das zu dem auch noch im hochwassergefährdeten Bereich des Deichvorlandes liegt? Bestimmt nicht, um einen Kiosk aufzustellen.
Für mich gehören Wohngebäude einfach hinter den Deich :argh: .






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